Im Moment höre ich das neue Album von Jake Bugg, "Shangri La". Wirklich zu empfehlen, erinnert mich ein wenig an Bob Dylan. Natürlich sind die Texte (noch) nicht auf einem Niveau eines Bob Dylans, aber ansonsten wirklich sehr gut. Hört es euch an. Macht ihr eh nicht, wollte es eben einmal gesagt haben.
Diese Wochenende war eigentlich wie jedes andere auch. Nichts besonderes, die selben grauen Tage, wie immer im November und Dezember. Das ist auch der Grund, wieso ich die Wintermonate nicht sehr mag. Liegt vielleicht auch daran, dass ich absolut kein Weihnachtsmensch bin, dazu noch keinen Wintersport mache. Also alles, was der Winter zu bieten hat, ist nicht für mich. Schlittenfahren, dass macht mir immer Spaß! Doch seit ich einen Schlitten ins Gesicht bekommen habe, seitdem auch eine nette Narbe unterhalb meiner Nase habe, ist das auch nichts mehr für mich. Ungefähr drei Minuten entfernt von der Wohnung, wo ich lebe, ist ein Schlittenhügel. Wäre jedoch ein wenig komisch, wenn auf einmal ein Neunzehnjähriger mit seinem Schlitten mit all den kleinen Kindern den Abhang runterrutscht.
Schaut euch niemals die Titelmelodien alter Serien an, die euch an eure Kindheit erinnern. Das kann einen echt runterziehen.
Eigentlich frage ich mich immer noch "was zum Geier schreibst du eigentlich?", doch eigentlich ist das nach wie vor völlig egal - liest ja keiner...
Als kleine Empfehlung für Leute, die auf deutschen Rap stehen. Ein Lied von Prinz Pi "Keine Liebe", hört euch davon die Piano Version an. Es gibt wenig Lieder, die so eindrucksvoll inszeniert sind, und das nur mit einer Gitarre und einem Klavier. Respekt!
Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich hilflos fühlt, Hilfe sucht, aber nicht die richtigen Worte finden kann, um es den Leuten zu beschreiben. Wirklich furchtbar, denn reden hilft ja bekanntlich am meisten.
Geht es euch auch so, dass ihr das, was ihr in einem Moment nicht haben könnt, am meisten haben wollt? Es ist Winter, ihr wollt Sommer. Entscheidet ihr euch für das eine, so wollt ihr im Nachhinein das andere? Warum ist das eigentlich so? Vielleicht hat es was mit dem Zitat von Arthur Schopenhauer zu tun "Wir denken selten an das was wir haben, als an das, was wir nicht haben.". Ich glaube, das trifft es wirklich sehr gut.
Schon komisch, wenn man sich selbst Fragen stellt, wie in einem Interview, also mit sich selbst ein Interview führt. Gibt es dafür einen Namen, wie etwa das allseits beliebte "Selfie"? Ich hätte da eine Idee: "Behindert?" Doch im Moment überlege ich mir selbst Fragen und stelle diese dann an mich selbst. Versucht es, fühlt sich interessant an. Natürlich keine Fragen wie "Hast du zugenommen?", sondern tiefgründigere Fragen. Ich bin gerade am Verzweifeln, welcher Moment für mich der schönste Moment bei einem Konzert war. Es gab so viele und jeder hat etwas für sich.
Im Moment gibt es einen Dreikampf zwischen dem Moment bei dem Rise Against Konzert, als "Swing Life Away" angestimmt wird, davor der ganze Saal total erhitzt und fertig von den Mosh Pits, doch dann wird es ruhig und ca. 20.000 Menschen sind zu "Swing Life Away". Dann gab es noch den Moment beim Donots-Konzert, als beim letzten Lied sich alle zu Boden sitzen mussten und dann wurde "The Years Gone By" angestimmt. Ca. 2.000 Menschen sitzend am Boden, dazu die Band. Zu guter Letzt, noch das Bon Iver Konzert: als "Skinny Love" angestimmt wurde, die Sonne dabei langsam untergeht und eine wunderschönes Abendrot entstand und der komplette Killesberg mitsang, Gänsehaut pur. Ich glaube jeder dieser drei Moment ist besonderes für sich. Manchmal ist es auch besser, sich nicht direkt festzulegen, denn dann verpasst man oftmals einiges.
Schönen Abend noch und einen traumhaften Wochenstart. Ihhhh....morgen ist Montag. Aua.