Hallo, mein Name ist Sebastian.
Wohne in einem Vorort von Stuttgart, einem kleinem Dorf, welchem man keine größere Beachtung schenken muss (Nr. 2 beim diesjährigen Adventskalender '13 am Rathaus).
Die meisten stellen sich bei ihrem ersten Blogpost vor, oder alles was die Personen vorgeben, man über sie wissen muss, steht in der Beschreibung.
Ich persönlich halte von einer solchen Einstellung herzlich wenig.
Trefft ihr eine Person zum ersten Mal, stellt ihr euch dann so vor: "Hallo, ich bin Sebastian, meine Hobbys [...]." Ich hoffe doch nicht, wäre ein wenig...komisch.
Ich liege nun hier in dem Bett, mein Laptop leuchtet den halben Raum aus, ich habe Kopfhörer auf, höre meine Lieblingswiedergabeliste und frage mich "was machst du eigentlich?".
Die Frage, was man in diesem Moment eigentlich macht, sollte man sich viel häufiger stellen. Im Nachhinein ist es oftmals viel zu spät, sich zu fragen, was man eigentlich gemacht hat.
Versucht es doch einfach, während ihr etwas macht, es zu hinterfragen. Kann sehr lustig sein. Betonung liegt auf "kann".
Worüber soll eigentlich dieser Blog handeln? Diese Frage stelle ich mir gerade auch, obwohl ich schon ca. 200 Wörter geschrieben habe. Ein Wort: stark.
Wie dem auch sei, ich gehe von aus, dass das alles von keiner Person gelesen wird (hier beliebigen NSA-Witz einfügen), weshalb ich jeglichen Mist hier von mir geben werde.
Wie es vielleicht die wenigsten wissen, ich twittere hin und wieder. Wenn es interessiert. Niemand.
Kennt ihr das, wenn euch etwas völlig unerwartet trifft, doch ihr eigentlich schon länger damit gerechnet habt? Dieses Gefühl ist ... komisch, fühlt sich anders an. Interessieren wird sich niemand dafür, also wieso soll ich mir die Mühe machen? Eine Idee hätte ich. Vielleicht gerät jemand völlig zufällig auf diesen wunderschönen (wenn ihr mir Tipps zur Gestaltungen o. Ä. geben wollt, gerne!) Blog und ich werde von jetzt auf nachher berühmt. Stellt euch vor, ihr wacht am Morgen auf und seid berühmt. Wie muss man sich dann fühlen? Berühmt ... ich weiß ja nicht.
Ich sollte es lassen, am Abend mir stundenlang Musik anzuhören, die einen total nachdenklich macht. Keine gute Idee, man sieht ja, was dabei heraus kommt. Wie muss es dann wohl sein, wenn ich betrunken bin? Schlimmer, besser? Ich weiß es nicht. Es heißt über mich nur, dass man mir meinen Grad an Dichtheit (man verzeihe mir diesen Ausdruck), daran anmerkt, dass ich einfach deutlich ruhiger bin und man mit mir stundenlang über sehr tiefschichtige Themen reden kann - Interesse?
Eigentlich schreibe ich hier im Moment nur zusammenhanglosen Müll, aber irgendwie will ich es trotzdem veröffentlichen, warum? Liest ja eh keiner.
Ich versuche nun zu schlafen. Wird sicherlich richtig richtig gut funktionieren.
Gute Nacht.
Over and out Basti.
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